Science&Art@School

Aus Anlass der Ausstellung „Wie alles begann. Von Galaxien, Quark und Kollisionen“ im Naturhistorischen Museum in Wien gab es für SchülerInnen der Antonkriegergasse eine ganz besondere Gelegenheit: Ein fächerübergreifendes Projekt (Physik und Kunst) und eine Ausstellung im Museum.

Für mehr Informationen zu dem Projekt sehen Sie bitte auch auf die Seite des Naturhistorischen Museums: http://www.nhm-wien.ac.at/ausstellung/sonderausstellungen/scienceartschool

 

 

Supernova

„Eine Supernova ist ein letztes explosionsartiges Aufleuchten eines sterbenden Sterns. In allen möglichen Farben erstrahlt dann die Supernova, um das Ende des Sterns einzuläuten.

Die farbige Plastik löst sich aus dem zweidimensionalen Hintergrund, um die räumliche Ausbreitung der Supernova in alle Richtungen darzustellen. Die Plastik weist zusätzlich Löcher und Schlitze auf, um dem Licht aus dem Hintergrund die Möglichkeit zu bieten, sich räumlich auszubreiten. Auch der Glitzer stellt diese Ausbreitung des Lichts in alle Richtungen dar.“

Arbeiten an der  LED-beleuchteten „Supernova“ und fertige Arbeit:

 

 

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Galaxy Puzzle

„Mein Kunstwerk ist ein Puzzle. Ich habe dazu ein Holzbrett und Graffity-Farben gebraucht. Mein Puzzle stellt eine Galaxie dar. Es soll jemandem eine Vorstellung geben, wie Galaxien aussehen. Mein Ziel war, etwas Spielerisches für möglichst viele Altersgruppen zu machen. Alle Sterne, die wir sehen können, sind Teil unserer Galaxie. Eine Galaxie ist ein Sternensystem mit Milliarden von Sternen, die durch deren gemeinsame Schwerkraft zusammengehalten werden. Die Galaxien sind dadurch entstanden, dass nach etwa einer Milliarde Jahre nach dem Urknall die Materie nicht gleichmäßig verteilt war.“

 

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Tunnelvision

„Unser Kunstwerk zeigt eine U-Bahn, die gleichzeitig auf der einen Seite durch einen Tunnel des CERNs und auf der anderen Seite durch einen Tunnel der Wiener U1 fährt. Die Tunnel des CERNs und der U-Bahn wurden von derselben Firma erbaut. Der Tunnel verbindet uns mit dem CERN, weil wir fast täglich mit der U-Bahn fahren.“

 

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Galaxie-Mobile

„Eine Galaxie ist eine Gruppe von Milliarden Sternen, die von der Schwerkraft zusammengehalten werden. Galaxis ist griechisch und bedeutet übersetzt „Milchstraße“. Daher heißt auch unsere Galaxie „Milchstraßensystem“. Das sieht aus wie eine große Scheibe aus Sternen, Gas und Staub. Auch unser Sonnensystem befindet sich am Rand dieser Scheibe.

Die Milchstraße gehört zu den größeren Galaxien und besitzt etwa 300 Milliarden (3 x 1011) Sterne bei einem Durchmesser von etwa 100.000 Lichtjahren.“

 

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Milchstraße ergießt sich ins Universum

„Die „Milch“ ergießt sich in unser „Universum“. Die Milch befindet sich in einem Plastikmessbecher, der so platziert ist, dass der Inhalt sich auf die schwarze Platte, unser Universum, ergießt.

Der Messbecher soll ausdrücken, wie viele Planeten und Sterne in der Milchstraße existieren. War am Anfang alles an einem Ort/Punkt konzentriert, so breitet sich mit dem Verlauf der Zeit das Universum immer aus. Geordnetes geht in Unordnung über – die Entropie/das Chaos nimmt zu. Anhand der Darstellung wird die Zunahme des Chaotischen durch das symbolhafte Ausschütten von Milch am Boden symbolisiert.“

 

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Dark Gravity – Die dunkle Materie

„Bei meinem Modell habe ich die extrem starke Anziehungskraft der dunklen Materie zu meinem eigenen Bedarf genutzt und sie dafür benützt, meine zwei Objekte zusammen zu halten.

Es sind zwei Holzplatten, die auf einer weiteren Holzplatte befestigt worden sind und zwei halbe Styropor-Bälle, die auch auf der Holzplatte befestigt wurden. Dadurch wird der Einfluss dunkler Materie zwischen zwei Objekten dargestellt.“

 

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Die Sonne als positiver Aspekt unseres Lebens

„Auf diesem Kunstwerk wird eine kindlich vereinfachte Darstellung eines Sternplanetensystems dargestellt.

Das Zentralgestirn des betreffenden Solarsystems wird gezeigt durch die plastische Darstellung eines Smileys. Im alltäglichen Gebrauch benutzen wir Smileys bei Whatsapp- und Facebook-Nachrichten . Sie strahlen eine positive Grundstimmung aus. Auf kindlichen Bildern wird die Sonne oft mit einem Lächeln gezeichnet.

So beeinflusst dieses Zentralgestirn in positiver Hinsicht die umkreisende Erde. Ohne die Sonne gäbe es kein Leben auf der Erde. Sie wärmt uns und gibt uns Licht.“

 

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Zeitdilatation – Banana of the Universe

„Wir haben uns für einen Stop-Motion-Film entschieden. Die Figuren bastelten wir aus Knete. Der Kurzfilm behandelt das Thema der Zeitdilatation. Der Weg zweier befreundeter Bananen trennt sich als Youngi seine Reise in das Weltall antritt. Nach 20 Jahren erfolgt das lang ersehnte Wiedersehen. Als Youngi seinen Freund Clay sieht, dessen Alter Spuren hinterlassen hat, küssen sie sich. Doch Youngi sieht genauso aus wie zuvor, dank der Zeitdilatation.“

 

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Big Crunch

 

„Das Werk von zwei Künstlern zeigt den „big crunch“. Die beiden Zeichnungen werden an beiden Enden zusammengeführt, sodass sich ein unendlicher Kreislauf ergibt.“

 

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Vernissage im Naturhistorischen Museum:

NHM_SAS-089.jpgCopyright Foto: Bill Lorenz

Science and Art School Austellungseröffnung im Naturhistorischen Museum am 9.6.2017Copyright Foto: Bill Lorenz

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