Antonkriegergasse

Inspiriert von Land Art und Performance Art ließen die SchülerInnen den Ort Schule optisch und inhaltlich auf sich einwirken. Die Fotos wurden beim Kreativwettbewerb “Antonkriegergasse 2054″ eingereicht. Gewinnerinnen des Preises sind Lisa Leroch und Lena Kunschert! /2014

 


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 Atis Comanita, Patricia Galeta, Marija Kos

Wir haben als Ort für das Schwarzweiss-Foto den Stiegenaufgang von der Schule gewählt. Dort befindet sich ein bedeutendes Symbol der Schule, welches vor 40Jahren gepflanzt wurde: Ein Baum. Wir haben uns entschieden, diesen Baum mit weißem Krepppapier einzuwickeln, weil man dadurch die Illusion bekommt, dass der Baum und die Wand im Hintergrund eins sind. Das symbolisiert, dass der Baum zur Schule gehört. Noch ein Grund für den Baum als Motiv: Er zeigt, dass unsere Schule und die Natur verbunden sind. Gäbe es keine Pflanzen würde die Schule sehr kalt und grau wirken. Für die Zukunft würden wir uns wünschen, dass der Baum noch lange lebt und die Natur um die Schule erhalten bleibt.


 

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Maria (Mary) Heuer & Lisa Lackner

Mit unserem Foto wollen wir ausdrücken, wie fesselnd Schule ist. Einerseits ist sie interessant und spannend, andererseits verwirrend und einengend – schließlich möchte man eine gute Ausbildung haben. Die Blindenstreifen stellen die Verbindung der Schule mit dem „realen Leben“ dar. Man selbst wird Teil der Schule und passt sich der Verhaltensweise an. Dies unterstreichen wir mit dem Tesaband und der Ähnlichkeit von Gewand und Boden. Die Schnüre symbolisieren das Fesselnde. Den Eingang der Schule haben wir gewählt, da wir ständig im Wechsel zwischen drinnen und draußen sind. Wir haben uns für ein Schwarz-Weiß-Bild entschieden, um die Blindenstreifen besser vom Rest abzuheben und damit der Kontrast besser zur Geltung kommt. Unsere Arbeit anregen, sich über die verschiedenen Seiten der Schule auch in Zukunft Gedanken zu machen.


 

 

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Daniel Freudenthaler

Der Land Art Künstler und Fotograf John Pfahl hat mich zu der gestalterischen Umsetzung meiner Idee unterstützt. Mit den Schul-Sesseln wurde ein Gefühl der Zentralperspektive erzeugt. Diese Anordnung der Sessel lenkt den Blick des Betrachters auf den Brunnen, der sich im Hof der Schule befindet. Der Brunnen mit dem Drachenkopf zog immer schon meine Aufmerksamkeit an. Wegen seines Aussehens stellt er für mich den kreativen Mittelpunkt des Hofes dar. Leider scheint mir der Brunnen im Schulalltag unterzugehen. Den meisten SchülerInnen und Schülern scheint er nicht mehr aufzufallen. Das finde ich sehr schade. Mit meinem Foto wollte ich dieser Ignoranz entgegenwirken. Für die Zukunft wünsche ich mir, dass dem Brunnen, aber auch anderen ausgestellten Arbeiten in der Schule mehr Wertschätzung entgegengebracht wird.


 

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Lea (Maja) Morr, Johanna Swienty, Beatrice Baumgartner, Antonia Paschinger, Lilly Kainz und Petra Luksch

Die Körperkonfigurationen der österreichischen Künstlerin Valie Export haben uns dazu inspiriert das Schulgebäude als Aktionsbühne zu nützen.
Ausgehend von den Initialen der Schule (AKG) suchten wir nach passenden Orten im Gebäude. Ähnlich wie Valie Export setzten auch wir unsere Körper ein um die passenden Buchstaben zu formen. Schwarze Tesabänder halfen uns zusätzlich bei der gestalterischen Umsetzung.
Mit diesen Fotos wollen wir zeigen, dass wir uns einerseits der Schule anpassen und andererseits auch ein Teil von ihr sind. Wir würden uns für die Zukunft wünschen, dass die AKG auch weiterhin ein Ort der Inspiration und Aktion bleibt.


 

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Gregor Sabitzer

Auf meinem Foto sind die Buchstaben AKG zu sehen. Diese stehen als Kürzel für unsere Schule. Zum Anlass der 40 Jahr-Feier wollte ich eine eher unübliche, spannende und futuristische Art der Darstellung wählen und die eher steril wirkende Computerschrift ersetzen. Da auch in Zukunft das kreative Denken und Potenzial der Schüler gefördert und nicht links liegen gelassen werden soll. Zu meinem Foto hat mich ein Künstler inspiriert der in verlassene Gebäude einsteigt und z.B auf einen OP-Tisch einen Patienten mit Licht zeichnet. Der Name des Künstlers ist nicht bekannt da er bei seinen Projekten oft gegen das Gesetz verstößt und Angst hat wegen Hausfriedensbruch oder Vandalismus verklagt zu werden. Auch ich wollte bei meinem Foto auf die Basics der Fotografie zurückgreifen und mit einer kleinen Blende, langer Belichtungszeit und mithilfe einer Taschenlampe die Buchstaben in die Luft zeichnen.


 

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Imran Waerzi und Naomi (Evi) Artmann

Das Motiv unseres Fotos wurde von Edward Munchs „Der Schrei“ inspiriert. Der Ort auf der Brücke der Westaula im 1.Stock half uns am ehesten, die Perspektive des Bildes nachzuahmen. Thema ist Unsicherheit und Angst. Man sieht eine schockierte Schülerin, die den Betrachter ängstlich anblickt, dahinter die Silhouette eines Schülers, der teilnahmslos vorbeigeht. Wir wünschen uns, dass die Schule zu einem Angstfreiern Raum wird. Die SchülerInnen sollten sich mehr umeinander kümmern und miteinander Kommunizieren.


 

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Simon Heindl, Moritz Neumann, Fabian Sieff

Als Ort wählten wir den Werkbereich. Dort ist ein Wandbild zu sehen, welches vor etwa 40Jahren entstanden ist. Inspiriert von Picassos Arbeitsweise sieht man auf dem Bild 3 Figuren, die bei Tisch sitzen und essen. Diese Szene des Bildes haben wir mit einem weiteren Schüler nachgestellt. Unsere Inszenierung soll zeigen, dass die Vergangenheit immer ein wesentlicher Bestandteil der Schulentwicklung ist und auch in Zukunft die Geschichte der AKG nicht in Vergessenheit geraten soll.


 

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Lisa Leroch und Lena Kunschert

Mit unserem Bild wollten wir die Vernetzung zwischen SchülerInnen und LehrerInnen darstellen. Eine Schule kann unserer Meinung nach nur gut funktionieren, wenn Zusammenarbeit und Vernetzung stattfindet. Für unsere Inszenierung wählten wir SchülerInnen aus jeder Schulstufe. Der Direktor ist stellvertretend für alle LehrerInnen in den Vordergrund gerückt. Als Ort des Geschehens haben wir den Stiegenaufgang der Schule gewählt, um zu zeigen, dass Vernetzungen schon beim Betreten der Schule passieren. Obwohl unsere Idee ernste Themen ansprechen kann, war uns der humorvolle Zugang zu der Arbeit wichtig. Unser Wunsch ist, dass auch in Zukunft die Vernetzung und der Austausch zwischen LehrerInnen und SchülerInnen an der Anton Krieger Gasse gefördert wird.

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